Das Finanzamt nimmt Airbnb ins Visier

Die deutsche Finanzverwaltung stellt – unter Federführung der Stadt Hamburg – gegenüber der irländischen Airbnb (einem Marktplatz für die Buchung und die Vermietung von Unterkünften) Auskunftsersuchen zu den dort registrierten Vermietern.

Die Finanzverwaltungen bezwecken auf diese Weise, die Vermieter von Unterkünften zu identifizieren, Erkenntnisse über bislang nicht in Erscheinung getretene Gastgeber zu erlangen und deren steuerliche Erklärungspflichten zu überprüfen (z.B. https://www.wiwo.de/…/unterkunft-vermittler-f…/21244518.html).

björn dethlefs | steuerberatung rät in einschlägigen Fällen, die Inhalte bisheriger Steuererklärungen zu überprüfen, ggf. unterbliebene Angaben unverzüglich nachzuholen oder diese zu berichtigen.

In besonders gelagerten Fällen wird auch die unverzügliche steuerstrafrechtliche Beratung anzuraten sein, um verbleibende Möglichkeiten einer strafbefreienden Selbstanzeige auszuloten und eine solche noch vor dem Eintritt von Ausschlusstatbeständen vorzunehmen.

2018-05-11T23:07:43+00:00Mai 11th, 2018|